Saturday, February 25, 2017

German text of German Bishops' directives on Amoris Laetitia

„Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche“ Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia Wort der deutschen Bischöfe Wir freuen uns sehr über das große Geschenk, das Papst Franziskus mit seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Amoris laetitia der Kirche und allen Menschen guten Willens gemacht hat, die sich für ein gelingendes Leben in Ehe und Familie einsetzen. Er hat darin die Erträge des synodalen Weges zusammengefasst und weitergeführt, den die Kirche in den Jahren 2014 und 2015 mit ihm beschreiten konnte. Zugleich hat er die Gedanken und Überlegungen mit der Botschaft der Bibel, der Tradition der Kirche und mit seiner eigenen seelsorgerlichen Erfahrung zu einer überzeugenden Einheit verwoben. Gerade die alltagsnahe und lebensbejahende Sprache, in der Papst Franziskus von Ehe, Partnerschaft, Sexualität, Elternschaft, Familie und vor allem von der Liebe spricht, macht Amoris laetitia zu einer inspirierenden Quelle für das Leben von Ehe und Familie. Wir laden alle herzlich dazu ein, das Schreiben des Papstes zu lesen und zu studieren. Dabei kann es, wie Papst Franziskus selbst betont, „sowohl für die Familien als auch für die in der Familienpastoral Tätigen nutzbringender sein, wenn sie es Abschnitt für Abschnitt geduldig vertiefen oder wenn sie darin nach dem suchen, was sie in der jeweiligen konkreten Situation brauchen“ (AL Nr. 7). In besonderer Weise empfehlen wir die Lektüre des 4. Kapitels über „Die Liebe in der Ehe“. In der Betrachtung über 1 Kor 13 legt der Heilige Vater ein gutes Fundament, die verschiedenen pastoralen Herausforderungen im Licht der Heiligen Schrift zu lesen und zu konkreten Handlungen zu führen. Denn „das Sakrament der Ehe ist nicht eine gesellschaftliche Konvention, ein leerer Ritus oder das bloße äußere Zeichen einer Verpflichtung. Das Sakrament ist eine Gabe für die Heiligung und Erlösung der Eheleute, denn ihr gegenseitiges Sichgehören macht die Beziehung Christi zur Kirche sakramental gegenwärtig“ (AL Nr. 72). So ist die christliche Ehe ein sichtbares Zeichen für die Liebe Gottes und deren wirksame Kraft: ein Stück gelebte Kirche. Darum spricht die Kirche von Ehe und Familie als von einer Kirche im Kleinen, einer „Hauskirche“. PRESSEMITTEILUNGEN DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ PRESSEMITTEILUNGEN 01.02.2017 - 2 - DER DEUTSCHEN 015a BISCHOFSKONFERENZ Als Erstes sagen wir Dank, nicht nur dem Heiligen Vater für seine Impulse, sondern auch all jenen, die sich in der Vorbereitung und Begleitung des synodalen Weges eingesetzt haben, bei den Befragungen im Vorfeld und in der fachlichen Aufbereitung. Danke auch für alles Gebet, das die Synodenteilnehmer und ihre Beratungen begleitet hat. Alle haben auf ihre je eigene Weise dazu beigetragen, dass dieser synodale Weg ein Weg der ganzen Kirche war. Auf diesem Weg wurden uns auch die vielfältigen Lebenssituationen der Ehepaare und Familien von heute deutlich. Wir sehen mit großem Respekt, welche Anstrengungen in Gesellschaft, Beruf und Erziehung Menschen heute zu bewältigen haben. Alle, die tagtäglich partnerschaftliche Treue, elterliche Liebe, Fürsorge und Erziehung, Solidarität zwischen den Generationen und aufrechte Beziehungen in ihrem familiären Umfeld leben, leisten einen unendlich wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, vor allem aber füreinander. Der unermüdliche Einsatz der Eltern, die ihre Kinder ins Leben begleiten und zu selbstverantwortlichen Persönlichkeiten heranbilden, ist unersetzbar. Deshalb danken wir besonders den Eheleuten und den Familien für ihr Lebens- und Glaubenszeugnis. Soweit es uns möglich ist, wollen wir Menschen auf diesem Weg unterstützen. Welche Konsequenzen ergeben sich nun aus Amoris laetitia für die Ehe- und Familienseelsorge in Deutschland? Vieles davon wird in den konkreten pastoralen Situationen entwickelt werden müssen. Wir nennen daher nur einige wichtige Leitpunkte. Dies sind erste Schwerpunkte, denen wir uns in der folgenden Zeit besonders widmen wollen. Damit ist der Reichtum von Amoris laetitia nicht annähernd ausgeschöpft. Wir wollen uns mit dem Evangelium von der Familie, wie es in Amoris laetitia entfaltet wurde, auch weiterhin befassen und weitere Schwerpunkte entfalten. An dieser Stelle thematisieren wir zunächst: • die Ehevorbereitung; • die Ehebegleitung; • die Stärkung der Familie als Lernort des Glaubens; • den Umgang mit Zerbrechlichkeit: begleiten – unterscheiden – eingliedern. Ehevorbereitung Am Anfang der pastoralen Begleitung von Paaren, Eheleuten und Familien steht die Ehevorbereitung. „Die komplexe gesellschaftliche Wirklichkeit und die Herausforderungen, mit denen sich die Familien heute auseinandersetzen müssen, erfordern einen größeren Einsatz der ganzen christlichen Gemeinde im Hinblick auf die Vorbereitung der Brautleute auf die Ehe“ (AL Nr. 206). Wir möchten, dass Paare, die um eine kirchliche Trauung bitten, erfahren, dass wir uns über ihren Entschluss freuen, denn „die Freude der Liebe … ist auch die Freude der Kirche“ (AL Nr. 1). Wir laden sie herzlich ein, mit uns zusammen ihre konkrete Lebenssituation in den Blick zu nehmen und die spirituelle und auch sakramentale Dimension ihrer Partnerschaft zu erschließen. Hier bedarf es weiterer Anstrengungen zur Entwicklung eines Ehekatechumenats, der den Weg zur Ehe als bewussten Glaubensweg PRESSEMITTEILUNGEN 01.02.2017 - 3 - DER DEUTSCHEN 015a BISCHOFSKONFERENZ begleitet. In den deutschen Diözesen verfügen wir bereits über zahlreiche Modelle, Initiativen und Projekte für eine Vorbereitung auf die Ehe, angefangen von der Förderung junger Menschen in ihrer Beziehungsfähigkeit, etwa in Jugendarbeit, Religionsunterricht und Familienpastoral, über Paar- und Eheseminare bis hin zur unmittelbaren Vorbereitung des Trauungsgottesdienstes. Viele dieser Angebote finden aber zu punktuell statt und erreichen zu wenige Paare. Das hohe Gut, das das Ehesakrament aus dem Glauben heraus bedeutet, wird jungen Paaren oft zu wenig vermittelt. Unsere Ehevorbereitungspastoral bedarf daher einer Intensivierung, eines verbindlicheren und zugleich überzeugenderen Charakters. Vor Ort wie auch im Austausch auf diözesaner und überdiözesaner Ebene gilt es, diese seelsorgerlichen Angebote weiterzuentwickeln und auszuweiten. Ehebegleitung Wir sehen uns auch in der Pflicht, die Bemühungen um die Ehebegleitung zu verstärken. Dabei soll vor allem das Gelingende mit allen Mühen und Früchten wertgeschätzt werden. Es soll in Gottesdiensten an besonderen Festen und zu Ehejubiläen gefeiert werden. Wichtig ist auch, auf das Sakrament der Ehe und seine Sinnhaftigkeit stärker in der Verkündigung, in der Predigt und in der Erwachsenenbildung einzugehen. Andererseits aber genügt es nicht, sich auf die Verkündigung von Prinzipien zurückzuziehen. „Uns kommt ein verantwortungsvollerer und großherzigerer Einsatz zu, der darin besteht, die Gründe und die Motivationen aufzuzeigen, sich für die Ehe und die Familie zu entscheiden“ (AL Nr. 35). Ausdrücklich fördern wir alle Bemühungen von Ehe- und Familienkreisen in Pfarreien, Verbänden und geistlichen Gemeinschaften. In all dem liegt uns die Entfaltung einer Ehe- und Familienspiritualität besonders am Herzen. Von hervorgehobener Bedeutung sind auch die in unserem Land sehr zahlreichen konfessionsverbindenden Ehen. Ihre Situation bedeutet eine besondere Herausforderung, aber ebenso auch eine Chance im ökumenischen Dialog. Wir wissen, dass in einer solchen Ehe der Schmerz der Trennung zwischen den Kirchen besonders stark wahrgenommen wird. Dies wird sicherlich besonders bei der Frage der Taufe und der Erziehung der gemeinsamen Kinder oder bei der Feier der Erstkommunion bzw. Konfirmation erfahren. Vor allem die noch nicht mögliche volle Gemeinschaft im Herrenmahl lässt den Schmerz der Spaltung der Christenheit in solchen Ehen und Familien deutlich werden. Wir sind uns bewusst, dass es nicht leicht ist, die katholische Position in unserer Zeit zu vermitteln und zugleich in pastoraler Verantwortung mit dieser Frage umzugehen. Neben der Wertschätzung des Gelingens ist in der Begleitung von Ehepaaren und Familien auch die Hilfe bei Problemen und Schwierigkeiten unverzichtbar. Familien stehen fast täglich in Situationen, die ihnen das Leben schwer machen. Das Spektrum reicht von ökonomischen Herausforderungen über Krankheiten, körperliche Beeinträchtigungen, Erziehungs- und PRESSEMITTEILUNGEN 01.02.2017 - 4 - DER DEUTSCHEN 015a BISCHOFSKONFERENZ Beziehungsprobleme, Wohnungsnot, Arbeitsplatzverlust, Sorge und Pflege für altgewordene Eltern bis hin zum Tod von Familienangehörigen. Entsprechend vielfältig muss das Hilfeangebot ausgestaltet sein. Die Dienste der Caritas, die Angebote der Ehe- und Familienpastoral und der kirchlichen Beratungsstellen sowie auch die unmittelbare Ansprechbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pfarrseelsorge und in den kirchlichen Einrichtungen wie etwa den Kindertagesstätten leisten hier bereits jetzt sehr viel. Allen, die hier engagiert arbeiten, sagen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank. Nur so kann Kirche menschenfreundlich und hilfsbereit im Alltag der Menschen erlebt werden. Uns allen gilt der Appell aus Amoris laetitia: „In den schwierigen Situationen, welche die am meisten Bedürftigen erleben, muss die Kirche besonders achtsam sein, um zu verstehen, zu trösten, einzubeziehen“ (AL Nr. 49). Familie als Lernort des Glaubens stärken Mit Amoris laetitia weisen wir auf die besondere Bedeutung der Familie als Lernort des Glaubens hin: „Die Erziehung der Kinder muss von einem Weg der Glaubensweitergabe geprägt sein“ (AL Nr. 287). Familien sind der Ort der ersten personalen Beziehungen und bilden einen intimen Erfahrungsraum. Kinder haben ein besonders feines Gespür für die großen Fragen des Lebens und Eltern können ihre Kinder für diese Fragen sensibilisieren. Hilfreich sind tägliche Rituale wie das gemeinsame Gebet oder das Segenskreuz, das sie ihnen auf die Stirn zeichnen. Auch die bewusste Gestaltung des Sonntags sowie kirchlicher Feste in der Familie eröffnet einen Zugang zur religiösen Erziehung und zur Weitergabe des Glaubens. Eltern wollen ihren Kindern Orientierung für den Lebensweg geben. Dazu gehört auch, über den eigenen Glauben zu sprechen: „Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, das in der Taufe empfangen wird, und nicht das Ergebnis eines menschlichen Tuns, doch die Eltern sind Werkzeuge Gottes für seine Reifung und Entfaltung“ (AL Nr. 287). Dafür suchen Familien nach gemeinsamen und tragfähigen Ausdrucksformen. Die Gestaltung religiöser Elemente und Rituale im Familienleben braucht nicht das Außergewöhnliche, sondern die Nähe zum Alltag. Wir möchten Eltern und Großeltern darin unterstützen, immer wieder neu geeignete Formen zu suchen und zu finden. Kinder brauchen Erwachsene, die sie in ihren Fragen und ihrem Suchen begleiten. Kinder fordern Erwachsene mit ihren Fragen aber auch heraus. Das kann dazu beitragen, dass Erwachsene ihren Glauben und ihre religiöse Praxis überdenken und in ihrem Glauben wachsen. So kann das Miteinander von Kindern und Erwachsenen eine echte Schule des Glaubens sein. Diese Prozesse wollen wir verstärkt seelsorglich begleiten, zumal das Religiöse im Familienleben seine Selbstverständlichkeit weithin verloren hat. Umgang mit Zerbrechlichkeit: begleiten – unterscheiden – eingliedern Trotz allen guten Willens der Eheleute und trotz aller Vorbereitung auf die Ehe geschieht es, dass Beziehungen zerbrechen. Menschen sehen sich vor dem Scherbenhaufen ihres auf eine Partnerschaft gegründeten Lebensentwurfs. Sie leiden daran, dass sie scheitern und ihrem PRESSEMITTEILUNGEN 01.02.2017 - 5 - DER DEUTSCHEN 015a BISCHOFSKONFERENZ Ideal einer lebenslangen Liebe und Partnerschaft nicht gerecht werden können. Zu ihren Selbstzweifeln kommen oft genug wirtschaftliche Sorgen. Besonders betroffen sind die Kinder einer zerbrechenden Beziehung. In dieser Notlage ist es Aufgabe der Kirche, Menschen zu begleiten und zu stützen. Diesen Dienst nehmen in vielen Fällen die kirchlichen Beratungsstellen und die Alleinerziehendenseelsorge wahr. Doch in der alltäglichen Pastoral ist es notwendig, hier noch viel mehr ein offenes Ohr und ein weites Herz zu haben, damit es gelingt, „dazu anzuregen, sich der Gnade zu öffnen“ (AL Nr. 37). So möchten wir auch auf die Frage des kirchlichen Umgangs mit den Personen eingehen, die nach einer Scheidung zivilrechtlich wieder geheiratet haben und sich nach dem Empfang des Bußsakraments und der Eucharistie sehnen. Die Unauflöslichkeit der Ehe gehört zum unverzichtbaren Glaubensgut der Kirche. Amoris laetitia lässt daran ebenso wenig Zweifel wie an der Notwendigkeit eines differenzierenden Blickes auf die jeweiligen Lebenssituationen der Menschen. „Daher sind Urteile zu vermeiden, welche die Komplexität der verschiedenen Situationen nicht berücksichtigen. Es ist erforderlich, auf die Art und Weise zu achten, in der Menschen leben und aufgrund ihres Zustands leiden.“ (AL Nr. 296) Amoris laetitia stellt die drei Aspekte Begleiten, Unterscheiden und Eingliedern als zentrale Leitbegriffe heraus, ausgehend von der Grundfeststellung: „Niemand darf auf ewig verurteilt werden, denn das ist nicht die Logik des Evangeliums!“ (AL Nr. 297) In Lebenssituationen, die oft genug als aufreibend und belastend erlebt werden, sollen die Betroffenen erfahren können, dass ihre Kirche sie nicht fallen lässt. Im Umgang mit den wiederverheiratet Geschiedenen muss deutlich werden, dass sie zur Kirche gehören, Gott ihnen seine Liebe nicht entzieht und sie gerufen sind, die Gottes- und Nächstenliebe zu praktizieren und echte Zeugen Jesu Christi zu sein. Der Heilige Vater unterstreicht den Aspekt der Begleitung deutlich, indem er sagt: „Sie sollen sich nicht nur als nicht exkommuniziert fühlen, sondern können als lebendige Glieder der Kirche leben und reifen, indem sie diese wie eine Mutter empfinden, die sie immer aufnimmt, sich liebevoll um sie kümmert und sie auf dem Weg des Lebens und des Evangeliums ermutigt.“ (AL Nr. 299) Was der Papst in diesem Zusammenhang mit Unterscheiden meint, wird deutlich, wenn er in Amoris laetitia festhält: „Die Kirche ist im Besitz einer soliden Reflexion über die mildernden Bedingungen und Umstände. Daher ist es nicht mehr möglich zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten ,irregulären‘ Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben“ (AL Nr. 301). Amoris laetitia bietet in dieser Frage keine allgemeine Regelung und kennt keinen Automatismus in Richtung einer generellen Zulassung aller zivilrechtlich wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramenten. Amoris laetitia übersieht weder die schwere Schuld, die viele Menschen in solchen Situationen des Zerbrechens und Scheiterns ehelicher Beziehungen auf sich laden, noch die Problematik, dass eine zivilrechtliche Wiederheirat dem sichtbaren Zeichen des Ehesakraments widerspricht, selbst wenn die betroffene Person schuldlos verlassen wurde. Amoris laetitia bleibt aber dennoch nicht beim kategorischen und irreversiblen Ausschluss von den Sakramenten stehen. Die Anmerkung 336 (zu AL Nr. 300) macht deutlich, dass die PRESSEMITTEILUNGEN 01.02.2017 - 6 - DER DEUTSCHEN 015a BISCHOFSKONFERENZ Unterscheidung, die „erkennen kann, dass in einer besonderen Situation keine schwere Schuld vorliegt“, zu differenzierten Konsequenzen auch auf dem Gebiet der Sakramentenordnung führen müsste. Anmerkung 351 (zu AL Nr. 305) weist zudem darauf hin, dass man auch in einer Situation, die objektiv irregulär, subjektiv aber nicht oder zumindest nicht völlig schuldhaft ist, „in der Gnade Gottes leben kann, dass man lieben kann und dass man auch im Leben der Gnade und der Liebe wachsen kann“ (AL Nr. 305), wenn man die Hilfe der Kirche und in gewissen Fällen auch die Hilfe der Sakramente bekommt. Auch dies spricht für die Möglichkeit des Sakramentenempfangs in diesen Situationen. Nicht alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, können ohne Unterscheidung die Sakramente empfangen. Erforderlich sind vielmehr differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden und dann zum Tragen kommen, wenn die Ehe nicht annulliert werden kann. Wir ermutigen in diesem Zusammenhang alle, die begründete Zweifel daran haben, dass ihre Ehe gültig zustande gekommen ist, den Dienst der kirchlichen Ehegerichte in Anspruch zu nehmen, damit ihnen ggf. eine neue kirchliche Heirat ermöglicht wird. Allen, die an den kirchlichen Gerichten arbeiten, danken wir an dieser Stelle für ihren diskreten und seelsorgerischen Einsatz. Amoris laetitia geht von einem Prozess der Entscheidungsfindung aus, der von einem Seelsorger begleitet wird. Unter der Voraussetzung dieses Entscheidungsprozesses, in dem das Gewissen aller Beteiligten in höchstem Maß gefordert ist, eröffnet Amoris laetitia die Möglichkeit, die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie zu empfangen. In Amoris laetitia unterstreicht Papst Franziskus die Bedeutung der Gewissensentscheidung, indem er sagt: „Wir tun uns schwer, dem Gewissen der Gläubigen Raum zu geben, die oftmals inmitten ihrer Begrenzungen, so gut es ihnen möglich ist, dem Evangelium entsprechen und ihr persönliches Unterscheidungsvermögen angesichts von Situationen entwickeln, in denen alle Schemata auseinanderbrechen. Wir sind berufen, die Gewissen zu bilden, nicht aber dazu, den Anspruch zu erheben, sie zu ersetzen“ (AL Nr. 37). Am Ende eines solchen geistlichen Prozesses, dem es immer um das Eingliedern geht, steht nicht in jedem Fall der Empfang der Sakramente von Buße und Eucharistie. Die individuelle Entscheidung, unter den jeweiligen Gegebenheiten nicht oder noch nicht in der Lage zu sein, die Sakramente zu empfangen, verdient Respekt und Achtung. Aber auch eine Entscheidung für den Sakramentenempfang gilt es zu respektieren. Zu vermeiden sind sowohl die Haltung eines Laxismus ohne intensives Hinsehen im Begleiten, Unterscheiden und Eingliedern als auch eine rigoristische Haltung, die beim schnellen Urteil über Menschen in sogenannten irregulären Situationen stehenbleibt. An die Stelle solcher extremer Haltungen soll die Unterscheidung (lat. „discretio“) im persönlichen Gespräch treten. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, den Weg der Gewissensbildung der Gläubigen zu vertiefen. Dazu ist es nötig, unsere Seelsorger zu befähigen und ihnen Kriterien an die Hand zu geben. Solche Kriterien einer Gewissensbildung gibt der Heilige Vater in Amoris laetitia in ausführlicher und hervorragender Weise an (s. AL Nr. 298–300). PRESSEMITTEILUNGEN 01.02.2017 - 7 - DER DEUTSCHEN 015a BISCHOFSKONFERENZ Sowohl für die Seelsorger als auch für die Gläubigen bedeutet diese Leitvorstellung von Begleiten, Unterscheiden und Eingliedern einen hohen Anspruch und eine große Herausforderung. Gerade in der Situation des Scheiterns, aber auch darüber hinaus sollen die Menschen erfahren können, dass die Kirche sie begleitet und einlädt, mit ihr unterwegs zu sein. „Die Hirten, die ihren Gläubigen das volle Ideal des Evangeliums und der Lehre der Kirche nahelegen, müssen ihnen auch helfen, die Logik des Mitgefühls mit den Schwachen anzunehmen und Verfolgung oder allzu harte und ungeduldige Urteile zu vermeiden.“ (AL Nr. 308) Papst Franziskus hat in seinem Schreiben viele Situationen angesprochen: Seien es die Alleinerziehenden, die Migranten und Familien auf der Flucht, die interkonfessionellen, interreligiösen oder interkulturellen Paare, die Paare, bei denen ein Partner gläubig ist und der andere viel weniger oder gar nicht glaubt, die Familien, die in Armut leben, die sich um alte, kranke und besonderer Zuwendung bedürftige Familienmitglieder kümmern, und nicht zuletzt auch die Paare, die sich noch nicht zu einer Heirat entschließen können, und die Ehepaare nach Scheidung und nach zivilrechtlicher Wiederheirat. Mit manchen werden wir nur eine kleine Wegstrecke gemeinsam gehen oder nur einen fernen Kontakt halten können, andere werden wir intensiver begleiten können und manche werden dauerhaft mit uns unterwegs sein. Dabei dürfen wir das Evangelium von der Familie nicht verleugnen. „Wir würden der Welt Werte vorenthalten, die wir beisteuern können und müssen“ (AL Nr. 35). Paare in Krise, Scheidung und zivilrechtlicher Wiederverheiratung zu begleiten, bedeutet auch eine große Herausforderung und Chance, die Kirche und ihr Eheverständnis zur Sprache zu bringen. Wir ermutigen alle, die den Weg von Ehe und Familie mit der Kirche gehen wollen, den wegweisenden Text Amoris laetitia persönlich zu bedenken und so den Reichtum des Evangeliums der Familie für das eigene Leben zu entdecken. Alle Eheleute und alle Familien wollen wir auf diesem Weg unterstützen, fördern und begleiten. Der Heilige Vater selbst gibt uns dies mit auf den Weg: „Alle sind wir aufgerufen, das Streben nach etwas, das über uns selbst und unsere Grenzen hinausgeht, lebendig zu erhalten, und jede Familie muss in diesem ständigen Anreiz leben. Gehen wir voran als Familien, bleiben wir unterwegs! Was uns verheißen ist, ist immer noch mehr. Verzweifeln wir nicht an unseren Begrenztheiten, doch verzichten wir ebenso wenig darauf, nach der Fülle der Liebe und der Communio zu streben, die uns verheißen ist.“ (AL Nr. 325) Das Wort der deutschen Bischöfe „,Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia“ wurde vom Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz am 23. Januar 2017 in Würzburg verabschiedet.

Monday, February 20, 2017

Erroneous Text of Conclusions Concerning Amoris Laetitia, Its Authority and Import on the Faithful of the Catholic Church

"Summary:
Question 1: Are the papally approved documents of Ecumenical Councils in general, and Vatican II in particular, Infallible? Yes.
Question 2: Do papal Pastoral Letters demand the assent of the laity? Yes.
Question 3: Does Amoris Laetitia teach definitively that there exist cases where person A with a valid marriage to person B can civilly divorce person B, and while person B yet lives, civilly marry person C, and be having sex with person C, and be determined in his own mind to continue having sex with person C, yet receive Holy Communion licitly? Yes.
Conclusion: The laity cannot say that the sacraments have been denied uniformly to those living in objective sin, however such reception should be private in order to harmonize this teaching of Pope Francis insofar as possible with that of Pope St. John Paul II in Familiaris Consortio, in which he warns against scandalizing the faithful.

Body:
Question 1: Are the papally approved documents of Ecumenical Councils in general, and Vatican II in particular, Infallible?

Yes. There are some who say that the explicitly dogmatic documents of Vatican II are not infallible. But this is not in keeping with the teaching of the Church's Infallibility in General. For how else can the Church exercise her infallibility but by the explicit dogmatic teaching of Ecumenical Councils? And how could Christ's promises to the disciples be fulfilled that the Holy Spirit would lead them into all the truth (John 14), and the gates of Hell would not prevail against the Church (Matthew 16) if the bishops of the world assembled and approved by the Pope, declaring dogma to the Church, could err? Any other way lies madness and schism.

 The infallibility of dogma proposed by any ecumenical council (1) summoned by a reigning Pope, (2) presided over by a reigning Pope, and (3) approved by a reigning pope, must be admitted by anyone who believes in the Church's infallible teaching authority in any sense.

As the Catholic Encyclopedia says,
An ecumenical or general, as distinguished from a particular or provincial council, is an assembly of bishops which juridically represents the universal Church as hierarchically constituted by Christ; and, since the primacy of Peter and of his successor, the pope, is an essential feature in the hierarchical constitution of the Church, it follows that there can be no such thing as an ecumenical council independent of, or in opposition to, the pope. No body can perform a strictly corporate function validly without the consent and co-operation of its head. Hence:
  • the right to summon an ecumenical council belongs properly to the pope alone, though by his express or presumed consent given ante or post factum, the summons may be issued, as in the case of most of the early councils, in the name of the civil authority. For ecumenicity in the adequate sense all the bishops of the world in communion with the Holy See should be summoned, but it is not required that all or even a majority should be present.
  • As regards the conduct of the deliberations, the right of presidency, of course, belongs to the pope or his representative; while as regards the decisions arrived at unanimity is not required.
2
That an ecumenical council which satisfies the conditions above stated is an organ of infallibility will not be denied by anyone who admits that the Church is endowed with infallible doctrinal authority. How, if not through such an organ, could infallible authority effectively express itself, unless indeed through the pope? If Christ promised to be present with even two or three of His disciples gathered together in His name (Matthew 18:20), a fortiori He will be present efficaciously in a representative assembly of His authorized teachers; and the Paraclete whom He promised will be present, so that whatever the council defines may be prefaced with the Apostolic formula, "it has seemed good to the Holy Ghost and to us." And this is the view which the councils held regarding their own authority and upon which the defender of orthodoxy insisted. The councils insisted on their definitions being accepted under pain of anathema, while St. Athanasius, for example, says that "the word of the Lord pronounced by the ecumenical synod of Nicaea stands for ever" (Ep. ad Afros, n. 2) and St. Leo the Great proves the unchangeable character of definitive conciliar teaching on the ground that God has irrevocably confirmed its truth "universae fraternitatis irretractabili firmavit assensu" (Ep. 120, 1).
Source: http://www.newadvent.org/cathen/07790a.htm#II
Question 2: Do papal Papal Documents addressed to the laity demand the assent of the laity?

Yes. Having established its unquestionable infallibility, we may now appeal with sureness to The Dogmatic Constitution Lumen Gentium Chapter III, paragraph 25, drafted at the Second Vatican Council, and promulgated by Pope Paul VI:
Bishops who teach in communion with the Roman Pontiff are to be revered by all as witnesses of divine and Catholic truth; the faithful, for their part, are obliged to submit to their bishops' decision, made in the name of Christ, in matters of faith and morals, and to adhere to it with a ready and respectful allegiance of mind. This loyal submission of the will and intellect must be given, in a special way, to the authentic teaching authority of the Roman Pontiff, even when he does not speak ex cathedra in such wise, indeed, that his supreme teaching authority be acknowledged with respect, and sincere assent be given to decisions made by him, conformably with his manifest mind and intention, which is made known principally either by the character of the documents in question, or by the frequency with which a certain doctrine is proposed, or by the manner in which the doctrine is formulated. 
Source: http://www.christusrex.org/www1/CDHN/v3.html (Emphasis mine, not in original.)
Clearly then, as a Post-Synodal Exhortation addressed explicitly to the lay faithful (as well as the bishops, priests, deacons and consecrated) on love in the family, Amoris Laetitia must be given "sincere assent" by them all, unless it is contradicted by an infallible council, or until it is contradicted by a succeeding Pope while reigning, even though it is not itself infallible.

 Source: https://w2.vatican.va/content/dam/francesco/pdf/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia_en.pdf (See Page 1.)

Question 3: Does Amoris Laetitia teach definitively that there exist cases where person A with a valid marriage to person B can civilly divorce person B, and while person B yet lives, civilly marry person C, and be having sex with person C, and be determined to continue having sex with person C, yet receive Holy Communion licitly?

Yes. This is the indisputable teaching of the postsynodal exhortation Amoris Laetitia:






Source: https://w2.vatican.va/content/dam/francesco/pdf/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20160319_amoris-laetitia_en.pdf

Link to the quoted portion of the Summa above.

The document clearly refers to those living in "irregular" situations and says in connection with them that moral laws cannot blindly be applied to them and that the sacraments can in certain cases due to forms of conditioning and mitigating factors be given to them.

Conclusion:
The laity cannot say that the sacraments have been denied uniformly to those living in objective sin, however such reception should be private in order to harmonize this teaching of Pope Francis insofar as possible with that of Pope St. John Paul II in Familiaris Consortio, in which he warns against scandalizing the faithful."

Tuesday, January 10, 2017

Types of Ethical Appeal from Aristotle's Rhetoric

Aristotle analyzes Ethos under the categories of age (youth, prime of life, old age) and fortunes (birth, wealth, power, and their opposites).

Monday, January 9, 2017

Types of Pathetic Appeal, from Aristotle's Rhetoric

Calmness, anger, friendship, enmity, fear, confidence, shame, shamelessness, kindness, unkindness, pity, indignation, envy, emulation

Wednesday, December 28, 2016

The different kinds of Ablatives

Major Categories of the Ablative

The True Ablative (Ablative of Separation)
All Ablatives after the prepositions ab, de, and ex are originally Ablatives of Separation. Similarly, the Ablative after a verb or separation, freeing, difference, and movement away from is also an Ablative of Separation: e.g.: metu relavatus = "relieved of [separated from] fear." Some idiomatic usages are usefully distinguished:
  1. Agent: ab + Ablative of person. The person as a volitional agent is viewed as the source or origin of the action. Translate: "by"
  2. Comparison: Ablative alone. The person or thing to which another person or thing is compared is viewed as the standard starting from which one compares: Marco Julius altior est = "[Starting from Marcus] Julius is taller than Marcus."
  3. Accordance: usually Ablative with ex. The category is especially useful because it gives you the most useful translation: e senatus consulto hoc feci. = "I did this in accordance with the senate's decree." e re publica Caesar egit. = "Caesar acted in accordance with [the interests of] the republic."
  4. Material: the material out of which something is made is put in the ablative case with or without a preposition. It is not always easy to distinguish an ablative of material (murus ex saxis factus = "a wall made from stones") from an ablative of means (murus saxis factus = "a wall made with stones").
  5. Origin:  verbs of arising, or being born imply a notion of origin; when that origin is stated it is put in the ablative case and the verb's meaning develops into "arising from" or "being born from":  invidia virtute parta gloria, non invidia est = "hatred born from virtue is glory, not hatred"
The Associative-Instrumental Ablative ("with")
The Ablative with or without the preposition cum can indicate a person, thing, or quality associated with the activity of a verb. With the preposition, the meaning is usually apparent from a simple translation of the preposition. The most usefully distinguished types of associative-instrumental ablative are:
  1. Manner. Any noun referring to qualities of action (swiftness, cleverness, praiseworthiness) can be made into an adverb with cum: cum celeritate ="quickly"; cum sapientia = "wisely".

    This usage has a peculiarity in that, when the noun is modified by an adjective, you do not need to use the preposition: magna [cum] laude = "with great praise"; magna celeritate = "very quickly".

    When the quality of the noun attends the completion of the action not its process of being completed, the best idiomatic translation is usually "to...": cum periculo Romam venit = "He came to Rome to his danger."
  2. MeansWhen a thing (or even a person) is used as an instrument or tool by another, it is placed in the ablative case without a preposition and it is translated, "by" or "by means of".

    Degree of Difference: The Ablative of Degree of difference is a development of the ablative of means: the amount of the difference being considered the means by which something is different. Consider: a wall higher by ten feet.

    with Deponents.  A special version of the ablative of means is found with the deponents:  utor, vescor, fungor, fruor, and .... These verbs were originally in the "middle voice" -- that is, the actor accomplished the action on behalf of himself. (Cf. English: "I bathe." That means, "I bathe myself" or "I get myself bathed". As an active verb, it takes an accusative object and means "I bathe someone/thing." The ablative was originally the means by which the activity of the verb was accomplished for the actor: vescor = "I get fed" graminibus = "by means of grasses" or fruor amicitia tua = "I get enjoyment by means of your friendship."
  3. Circumstantial. The ablative with or without cummay indicate the circumstances that accompany an action. This ablative may have been either originally an associative ablative or a locatival ablative. It is thought that this is the origin of the Ablative Absolute.
The Locative Ablative and Ablative of Time
The ablative after prepositions of place or time denotes location in place and time. This is to be distinguished from the accusative after the same preposition which indicates motion into, down under, toward, etc. Place: the preposition is omitted with the names of cities, towns and small islands, with a few idiomatic expressions (like terra marique, loco, regione, parte, etc.), and frequently when a noun is qualified by adjectives denoting some part of the whole: summus, imus, medius, totus, omnis, cunctus, universus. Time: the ablative of time is used to indicate 1) a point in time at which something happens, 2) a period of time during which something happens: this is similar to the accusative case and is found more frequently with negative verbs (it did not happen within this time span) than with positive verbs (it happened during this time span). Although the accusative's sense that something happens during is different from the ablative's meaning that something happens within, still one finds examples in Classical Latin of some confusion between the two: tota nocte continenter ierunt = "they travelled continually through the whole night (Caes. B.G. I. 26). ita se Africo Belloper quinque annos, ita deinde novem annis in Hispania se gessit ... = "For five years in the African way, and then for nine years in Spain he acted that way..."

The Ablative of Respect seems to have had a composite origin or was influenced at least by two different case-functions: the locative function and the instrumental function. An example that is easily assimilated to the locative function is the following: non tota re sed temporibus errasti (Cic. Phil. 2. 23) = "you were wrong not in every regard (in every thing) but in respect of you dates." On the other hand, the instrumental function seems more clearly at work in expressions like: uno oculo captus = "blind in one eye" or Cicero nomine = "Cicero by name."

The Supine in the Ablative is often identified as an Ablative of Respect: mirabile dictu = "marvelous in respect of saying"; facile factu = "easy in respect of doing". This usage is thought to arise from the Ablative of origin and that view is supported by the Supine of Source found in early authors: e.g., cubitu surgere(Cato RR 5.5) = "to arise from sleeping." However, it is clear that by the Classical period these supines had a clear affinity for the locative function of the ablative.

Wednesday, December 7, 2016

Green Bean Casserole

2 cans green beans
1 small bottle of milk
2 cans of mushroom soup
1 can dried onions
Recipe on back of the onion box.
Basically mix ingredients together and bake 350........details on box..

Sunday, December 4, 2016

Memorization Technique for the 27 Catholic New Testament Books

The Gospels (I just know them): Matthew, Mark, Luke, John (4)
The Acts of the Apostles (I just know that too). (1)
The Pauline Books: Romans, 1 and 2 Corinthians, Galatians, Ephesians, Philippians, Colossians, 1 and 2 Thessalonians, 1 and 2 Timothy, Titus, Philemon, Hebrews.
       Mnemonics: Run, Christian, God's Elected Path, Continuously Trusting The Trinity's Persevering Help [To keep the first seven straight, recall the seven churches of Revelation. There are seven churches Paul wrote letters to, listed first. They are not the same seven as listed here, but still mnemonically useful. Titus and Philemon are both extremely short books, and so they are grouped together after Paul's letters to his most famous successor. Since Thessalonians is the last of the letters to the churches, followed by Timothy and Titus, this means that conveniently, all of Paul's letters starting with the letter T are also grouped together. Hebrews is of uncertain authorship, but many, including Aquinas, attribute it to Paul, so it is placed at the interface between the Pauline corpus and the letters of the other Apostles.]
The Other Apostolic Letters: James, 1 and 2 Peter, 1, 2 and 3 John, Jude, Revelation.
        Mnemonic: Justifiedly, Peter [or the Pope] Judges Jesus' Revelation. [...when he explicitly speaks Ex Cathedra through the unique inspiration of the Holy Spirit. This is the doctrine of Papal or Magisterial Infallibility]